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Eine Zeit nach innen zu schauen

Seit dem Beginn der Covid2-Pandemie habe ich immer wieder von der geistigen Welt die Botschaft erhalten, dass dies eine Zeit sei nach innen zu gehen statt einfach gegen die Zustände zu rebellieren. Sich seinen eigenen Ängsten zu stellen und diese zu heilen.
Andersdenkende nicht zu bekämpfen, sondern Mitgefühl und Verständnis zu entwickeln.
Zusammenzuwachsen, statt immer größere Gräben in Familien und Freundschaften zu graben.
Es ist eine Zeit, sich seiner eigenen Schatten zu stellen. Sei es die Angst vor dem Tod oder der Angst betrogen zu werden.
Die Angst alleingelassen zu werden oder die Angst vor Bevormundung.
Es ist eine Zeit diese alten Ängste abzulegen.
Aus der Angst in die Liebe zu gehen, wie es auch seit Jahren das Thema meiner Büchern ist. Was hindert uns daran? Welche Angst?
Es geht darum mehr Bewusstsein und Mitgefühl zu entwickeln. Herauszufinden, was der Virus uns zu sagen hat. Jedem Einzelnen.
Wo bekommst du keine Luft in deinem Leben? Was nimmt dir die Luft in deinem Leben?
Sehen wir den Virus als eine Chance, der uns hilft uns wieder auf uns selbst und das Wichtige im Leben zu besinnen.
So wie die Natur sich regenerieren könnte, könnten auch wir das.
Es ist eine Zeit zusammenzustehen und einander zur Seite zu stehen. Einander zu helfen.
Wir haben die Wahl wie wir auf diese herausfordernde Zeit reagieren. Wir können gegen diese Umstände und unsere Mitmenschen rebellieren oder nach innen gehen und herausfinden, was uns so auf andere Menschen reagieren lässt. Schauen wir in den Spiegel. Was spiegeln sie uns und möchte geheilt werden?
Vielleicht ein Generationskonflikt, der tief in die Familie hinein reicht? Oder ein Autoritätskonflikt?
Welche unterdrückte Wut tritt an die Oberfläche, die vielleicht schon lange schwelte und nun geheilt werden könnte?
An welche alten Traumata werden wir erinnert?
Nutzen wir die Chance, dies wirklich zu heilen.
Es ist die Zeit, einen Weg zu finden, diese alten tiefen Ängste anzuschauen und loszulassen. Alte kollektive Traumata, die bis in die Pestzeit zurückreichen können. Diese Pandemie geht uns alle an. Es ist an uns diese Zeit nutzen, um zu heilen. Nicht nur uns, sondern diese Welt.