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Sternenblick in den Juni 2020

Heute gibt es wieder einen Blick in die Sterne anläßlich der beiden Finsternisse im Juni 2020:
Im Juni gibt es gleich 2 Finsternisse. Eine Halbschatten Mondfinsternis am 5. Juni 2020 um 21.14 Uhr, und eine ringförmige Sonnenfinsternis am 21.6.2020 um 8.43 Uhr.
Finsternisse sind stets große Auslöser. Meist beziehen sie sich auf weltübergreifende Ereignisse. Wenn sie in der Nähe des Geburtstages sind auch auf das persönliche Leben. Finsternisse wirken besonders stark auf die Gegenden in denen sie sichtbar sind. Sie verlaufen in Zyklen, so dass eine die nächste beeinflusst.
Die Mondfinsternis am 5. Juni findet beim Vollmond im Schützen statt und ist in ganz Europa, Afrika, Asien und Australien zu sehen. Es ist eine recht heftige Mondfinsternis. Denn Sonne und Mond stehen gleichzeitig im Quadrat zu Mars und Neptun. Sehr viel Täuschungen und Hinterhältigkeiten können zurzeit ein Thema sein, versteckte Aggressionen und unterdrückte Gefühle brechen aus. Die Ausschreitungen in Amerika, fallen unter diesen Einfluss. Die Reizschwelle Gewalt anzuwenden sinkt tief. Viele Menschen können emotional ausrasten, verlieren die Kontrolle über ihre Gefühle. Verdrängte Konflikte brechen aus. Auch zeigen sich Konflikte im privaten Bereich und in der Partnerschaft. Es kommt zu Trennungen und zum aussortieren von Bekanntschaften. All dies hat mit unseren Lernprozessen zu tun. Mit unseren Lernaufgaben im Leben.
Diese Mondfinsternis am 5. Juni, folgt der Mondfinsternis vom 10. Januar 2020. Die mit der Sonne, Merkur, Saturn und Pluto Konjunktion im Steinbock zusammenfiel. Sie war ebenfalls in ganz Europa, Asien, Afrika und Australien zu sehen. In den Tagen unter diesem Aspekt, begann die Corona Pandemie. Die Mondfinsternis am 5. Juni, zeigt die Auswirkungen von den Konstellationen im Januar 2020. Unruhen brechen auf und wirtschaftliche Einbrüche sind die Folge. Mars Neptun sollte uns beflügeln an unseren inneren Werten zu arbeiten. Mitgefühl entwickeln, uns um unseren Nächsten kümmern, zusammenhalten in herausfordernden Zeiten. Statt in Neid, Missgunst und Gleichgültigkeit zu verfallen.
Die Sonnenfinsternis am 21. Juni, die erste Sonnenfinsternis im Jahr 2020, findet im Zeichen Krebs statt. Als ringförmige Finsternis ist sie in Asien und Afrika zu sehen und als partielle in Südosteuropa.
Mond und Sonne stehen in Verbindung mit dem Mondknoten, im Quadrat zu Mars Neptun. Alles was zur Zeit der Mondfinsternis im Einzelnen angestoßen wird, kann sich nun auf ganze Gruppen, das ganze Volk auswirken. Darum ist es in diesen Tagen wichtig, was jeder Einzelne denkt und wie er handelt. Denn in zwei Wochen ernten wir was wir gesät haben.
Zwei Daten im Juni sind noch erwähnenswert. Am 8. Juni haben wir sehr kritische Konstellationen. Jupiter, Saturn und Pluto, dieses Planetenbündel, das uns zur Zeit viele Steine in den Weg legt, wird vom Mond überquert. Der Mond ist derjenige, der stets die Ereignisse anstößt. Da alle drei Planeten rückläufig sind, die er tangiert, werden alle Konflikte und alle Probleme noch einmal vertieft und wir sind aufgefordert unser Denken, Tun und Handeln sorgfältig zu überprüfen. Jeder Einzelne, wir alle zusammen, sind das Volk. Die Auswirkungen dieser Konstellationen betreffen das ganze Volk. Es ist möglich, dass die Unruhen in Amerika weiter eskalieren. Hoffen wir, dass sie sich nicht weiter über andere Länder ausbreiten. Die Gefahr besteht.
Sommersonnenwende ist in diesem Jahr am 20. Juni um 23.45 Uhr. Da wandert die Sonne von den Zwillingen in den Krebs. Es ist der längste Tag und die kürzeste Nacht.
Ursel Dörr, Astrologin